Anja WredeFoto: Sabine Lohf

Porträt

1968:
In Niedersachsen geboren

1989-1995:
Studium Erziehungswissenschaften an der TU Braunschweig, Studienrichtung
"Spiel & Bildungsmittelberatung"

1995: Abschluss als Diplompädagogin

1995-2000:
Als Spieleredakteurin, Schulungsleiterin und Pressereferentin bei der Habermaaß GmbH Bad Rodach angestellt

Seit 9/2000:
Selbstständig tätig u.a. als Illustratorin, Texterin, Schulungsleiterin, Spieleautorin

1997-2010:
Schulungsleiterin für die Habermaaß GmbH

2003-2008:
Diverse ehrenamtliche Aktivitäten innerhalb der Spiele-Autoren-Zunft (Vorstandsmitglied, Pressesprecherin, Mitglied im Arbeitskreis Medienpreis ALEX)

2007 bis 2009:
Referentin der Fachgruppe Spiel für das Projekt "Spiel fördert Schule"

2009:
Gemeinsam mit Claudia Hartmann Gründung des Verlages Edition Siebenschläfer.


Radioporträt:

Kurz vor meinem Umzug im Sommer 2009 nach Berlin hat mich die Journalistin Camilla Hildebrandt besucht. Gemeinsam waren wir im Hagenburger Kindergarten Indianerdorf, wo die Kinder der Integrationsgruppe unüberhörbar viel Spaß mit den Spielen Gänsemarsch und Schnuffi, wuff! hatten. Das Porträt kann hier nachgelesen werden:
Deutschlandradio Kultur, Reihe Profile: Spiele fürs Kreative

Hörbar ist es hier.

Porträt im Isenhagener Kreisblatt - der Zeitung aus meiner Heimatgregion in Niedersachsen.

Kinder sind gute Bewerter (PDF)

Artikel im Eselsohr, der Fachzeitschrift für Kinder-und Jugendmedien:

Aufgeweckte Siebenschläfer (PDf, 232 kb)


Interviews:

Einige französischsprachige Berichte und Interviews:

Ein charmanter Text von Docteur Mops (was für ein großartiges Pseudonym ....) nebst Videovorstellung von Karla Kuchenfee=Carole und Twiga Trick=Lea auf Trictrac.tv
Ein Gespräch mit Barbara vom blog Toys don't cry.
Bruno Faidutti berichtet in seinem blog über das rencontre Ludopatique, zu dem ich 2012 gereist bin.

Deutschsprachige Interviews & Berichte:

11/2012: Für das Deutsche Spielemuseum in Chemnitz durfte ich einen workshop machen: Lebenslanges Lernen und Spiele entwickeln waren die Themen.
Die Teilnehmer kamen aus vielen verschiedenen Ländern der EU.
... und gemeinsam haben wir u.a. festgestellt, dass wir über eine gemeinsame Spielkultur verfügen.
Ein Bericht über den workshop ist via MDR Figaro hier zu hören.


10/2012: Susanne Neumann berichtet im Radiosender SWR2 über das "Brettspielparadies Deutschland".


Anja Wrede, Cristoph Cantzer

Ein Video-Interview, das 2011 im SpieleCafé im Rahmen der Spielwarenmesse geführt worden ist.
Andrea Meyer hat Christoph und mich befragt. Die schlechte Tonqualität ist dem Messetrubel geschuldet.

Ein Interview, das im online Magazin der Leipziger Messe hobby360° erschienen ist.
Anlass ist die aktuelle Nominierung von Karla Kuchenfee für den Graf Ludo - im Mittelpunkt stehen die Aufgaben einer Spielegrafikerin.

Ein etwas ungewöhnliches Interview mit Udo Bartsch.
Im Rahmen seines insgesamt sehr lesenwerten blogs ist es Interview Nr. 2 der Reihe "Eine Million Interviews".
Ich bin sehr gespannt auf die anderen 999998 Gespräche!

Die Cliquenabender reisen nun schon seit einigen Jahren über die Messen und berichten über Spiele:

Ping, Pang, Pong!

Twiga Trick

Kleine Froschmusik

Karla Kuchenfee

Schnuffi, wuff!

Määäh!

Hai Alarm

Online Interview bei hobby 360°:
http://www.hobby360.de

Autorensteckbrief bei http://www.cliquenabend.de

Während der Spielwarenmesse 2006 hat Jörg Sawatzki 40 Mitglieder der Spieleautorenzunft SAZ interviewt. Eines davon war ich: Das - und alle anderen Interviews - können hier angesehen werden:
Interview-Anja-Wrede-Teil-1
Interview-Anja-Wrede-Teil-2

WDR 5/Tagesgespräch zum Thema Spielen:

Mensch ärgere dich nicht - über den pädagogischen Wert von Spielen.
Am 4.08.06 war ich Studiogast beim Tagesgespräch auf WDR 5:
Das Live-Gespräch mit mehreren Hörern wurde von Moderator
Achim Schmitz-Forte geleitet.

 

Ausschnitt aus dem Fairplay-Porträt von Udo Bartsch (Fairplay 69):

Anja Wrede erfindet Kinderspiele. Um das zu erkennen, genügt schon ein Blick auf die Ludografie. Was da aber nicht steht: Sie schreibt auch Spielregeln und textet Broschüren, vom "Zahnputzlexikon", das allen Haba-Zahnputzspielen beiliegt, bis zu logopädischen "Tipps zur spielerischen Sprachförderung". Ist der gemeinsame Nenner der die Pädagogik? Nicht nur. Denn die Hannoveranerin illustriert auch Spiele, eigene wie fremde. Also eine Allrounderin rund um das Kinderspiel? Wieder nur teilweise. Wrede illustriert zunehmend auch Bücher und Lesehefte.

Auf der Messe SPIEL 2004 fand ein Interview mit Frank Gartner von www.hall9000.de statt.

Thema war vor allem das Spiel INSEL DER SCHMUGGLER.
Hier ein Ausschnitt:

Was findest du ist an dem Spiel, das du vorstellst das ganz Besondere?

Das Besondere ist der Leuchtturm, der in der Mitte des Spielplanes steht. Wenn an ihm gedreht wird, setzt sich unterhalb des Spielplanes ein "Lichtstrahl" in Bewegung und verändert das Spielgeschehen.
Am Besten gefallen mir Spiele, bei denen das Spielmaterial eine besondere Funktion hat.
Auf die Idee zu INSEL DER SCHMUGGLER bin ich gekommen, als ich im Frühjahr 2002 auf der A2 bei Hannover an einem rot geringelten Windrad vorbeigefahren bin. Hm, dachte ich, man müsste ein Spiel machen, bei dem eine Bewegung wie in der realen Welt vorkommt, die das Spielgeschehen beeinflusst, hm.
... Und die Arbeit am Spiel begann. Klasse war dann, dass die Kinder beim Testen gleich ziemlich begeistert waren.
Der mehrteilige Spielplan lag in der Schachtel und mein Leuchtstrahl war ein gelber Pappstreifen, der sich unterhalb einer bemalten Plexiglasscheibe bewegte. Das Beste war, als eine Mutter, die ihren Sohn abholte fragte: "Das ist ja klasse, aber wie geht das denn jetzt mit der Taschenlampe?" War also täuschend echt, mein Leuchtstrahl ... Ich bin eigentlich davon ausgegangen, das HABA den Spielplan komplett aus Pappe machen wird, mit Stanzungen im oberen Spielplan, durch die dann ein Papp-Lichtstrahl fällt. Die Redaktion plädierte aber sofort für eine Umsetzung mit Kunststoff: Der Spielplan besteht nun unten aus Pappe und oben aus halbdurchsichtigem Kunststoff ... und sieht sehr hochwertig und geheimnisvoll aus.

Seit wie vielen Jahren kommst du nach Essen?

Seit 14 Jahren, seit 1990 also.
Welches war der erste Spieleautor, den du kennen gelernt hast? Und zu welchem Anlass?
Getroffen habe ich zuerst Wolfgang Kramer - das war 1990 und er hat unserer Spielerunde am Kosmos Stand TERRA TURIUM erklärt ... und mich für einen Mann gehalten. Wohl weil ich damals so kurze Haare hatte, Herrenhemd und Jeans trug und mit lauter Männern unterwegs war. Mein Kumpel hat ihn erkannt und ist vor Ehrfurcht fast im Boden versunken - ich war nur sauer, weil er immer "der junge Mann" zu mir gesagt hat. Inzwischen kenne ich ihn und auch Ursula Kramer gut - die alte Geschichte hatte ich allerdings bis zum Grübeln über diese Frage vergessen.
Die ersten Autoren, die ich dann kennen gelernt habe, waren glaube ich Stefanie Rohner und Christian Wolf - das war dann schon 1995, auf meiner ersten Messe als Redakteurin für HABA.

dpa Nov 2004:

Brettspiele nach mehr oder weniger festen Regeln können Eltern häufig schon mit dreijährigen Kindern spielen.
"Das müssen dann allerdings ganz einfache Sachen sein, sagte Anja Wrede, Sprecherin der Spieleautorenzunft (SAZ) in Stuttgart. Dazu zählen beispielsweise Spiele, bei denen das Erkennen von Farben im Mittelpunkt steht, Gedächtnisspiele oder besonders einfach aufgebaute Ratespiele. "Bei den ganz Kleinen spielt immer ein Erwachsener mit", empfiehlt Wrede. "Sie erfinden dabei dann oft ihre eigenen Regeln. (...) Man sollte versuchen, die Fähigkeiten seiner Kinder richtig einzuschätzen und zum Beispiel nicht für Vierjährige etwas kaufen, das erst für Sechsjährige empfohlen ist", rät Anja Wrede. Dazu zählen Spiele, bei denen vorausschauendes Denken wichtig ist. Den Fehler, am Spieltisch zu viel zu verlangen, begingen nicht wenige Eltern, weil sie ihr Kind für besonders weit entwickelt halten.