Ideenwerkstatt

Am Anfang steht die Idee ...
... doch wenn die Idee aus dem Kopf in mein Notizheft gesprungen ist,
beginnt die eigentliche Arbeit. Dann heißt es basteln, bohren, sägen,
schleifen, Spielregeln schreiben, zeichnen ... und ausprobieren, immer
wieder ausprobieren.

Oft regen mich eine bestimmte Figur oder ein bestimmtes Thema zum
Spiele entwickeln an.
Gerne arbeite ich im Team - bereits seit einigen Jahren mit Christoph Cantzler, für die Edition Siebenschläfer mit Claudia Hartmann, seit Kurzem auch mit Bruno Faidutti.

Beim Entwickeln versuche ich stets, einige Eckpunkte im Auge zu behalten, z.B.:

  • Den Spielspaß. Wenn die Kinder ein Spiel im Test nicht so spannend finden, wie ich es mir vorgestellt habe, dann versuche ich dementsprechend etwas zu verändern. Die Kinder haben oft beim Spielen selbst tolle Ideen oder verändern Regeln, die sie nicht mögen. Nach dem Testen sprechen wir dann gemeinsam, was ihnen gefallen hat ... und was nicht.
  • Die Umsetzbarkeit. Ich denke bei der Entwicklung mit, ob und wie sich z.B. eine spezielle Spielfigur industriell fertigen lassen könnte. Zwar sind meine"gebastelten" Spielfiguren keine bereits perfekt gefertigen Figuren, doch weisen sie alle wichtigen Funktionen auf.
  • Die Zielgruppe. Spielmaterial, Thema und Regeln müssen altersgerecht abgestimmt sein. Meine Überlegungen überprüfe ich in der Praxis.

An dieser Stelle noch einmal ein DICKES DANKESCHÖN an all die, die meine Ideen mit mir testen! Vor allem an die Kinder des Evengelischen Kindergartens Tempelhof! Die Spiele für Grundschulkinder werden vor allem von den Kindern des Kinderzentrums Lindenhof in Tempelhof/Schöneberg getestet. An allen genannten Orten werde ich immer freudig empfangen, meine Spiele jedoch keinesfalls unkritisch hingenommen.